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Tools2026-07-236 Min

Make.com vs. n8n: Welches Tool passt zu deiner KI-Automatisierung?

Make.com oder n8n? Beide verbinden Apps und automatisieren Workflows, aber sie sind grundverschieden in Preis, Philosophie und Pflegeaufwand. Der ehrliche Vergleich für KMU.

Die Frage ist nicht welches Tool, sondern welches für dich

Wenn du KI-Automatisierung für dein Unternehmen planst, stolperst du früher oder später über zwei Namen: Make.com und n8n. Beide verbinden Apps, automatisieren Workflows und sind die beliebtesten Automatisierungsplattformen für KMU. Aber sie sind grundverschieden in Preis, Philosophie und Pflegeaufwand. Ich vergleiche beide ehrlich, damit du weißt, welches Tool zu deiner Situation passt.

Das Problem: Das falsche Tool kostet dich Monate

Ein Umstieg zwischen Automatisierungsplattformen ist schmerzhaft. Workflows müssen neu gebaut, Verbindungen neu eingerichtet, Fehler neu gesucht werden. Wer nach sechs Monaten merkt, dass das falsche Tool gewählt wurde, verliert nicht nur Zeit, sondern auch Vertrauen in das Thema Automatisierung. Deshalb lohnt es sich, die Entscheidung einmal richtig zu treffen.

Ich habe in den letzten zwei Jahren über 40 Automatisierungsprojekte für Selbstständige und KMU in München umgesetzt. Die Erfahrung: Es gibt kein generell besseres Tool. Es gibt nur das richtige für deinen Fall.

Make.com: Schnell starten, ohne Technik-Know-how

Make.com ist die Plattform der Wahl, wenn du schnell Ergebnisse willst. Die Oberfläche ist visuell, Workflows baust du per Drag-and-Drop, und die App-Bibliothek umfasst über 2.000 Anwendungen. Du verbindest Google Sheets mit deinem CRM, WhatsApp mit deinem Kalender, KI-Modelle mit deinem E-Mail-System - ohne eine Zeile Code.

Die Vorteile:

  • Schnelle Einrichtung, erste Automatisierung oft in einer Stunde fertig
  • Sehr viele vorgefertigte Vorlagen für gängige Workflows
  • Übersichtliche Kosten, Einstieg ab 9 Euro pro Monat
  • Kein Server, keine Wartung, alles läuft in der Cloud

Die Nachteile:

  • Bei sehr komplexen Workflows wird es unübersichtlich
  • Operationen sind gedeckelt, hohe Volumen kosten schnell extra
  • Daten liegen auf Servern von Make, EU-Hosting ist eingeschränkt

n8n: Maximale Kontrolle, wenn du sie brauchst

n8n ist die Open-Source-Alternative und die erste Wahl, wenn du volle Kontrolle willst. Du kannst n8n selbst hosten, also auf einem eigenen Server in Deutschland betreiben. Das ist der entscheidende Vorteil für alle, die DSGVO-konform arbeiten müssen - etwa im Gesundheitswesen, bei Anwälten oder bei Behördenaufträgen.

Die Vorteile:

  • Self-Hosting auf eigenem Server, volle Datenkontrolle
  • Community-Version ohne laufende Lizenzkosten
  • Nahezu unbegrenzte Workflow-Komplexität möglich
  • Sehr aktive Community und ständige Weiterentwicklung

Die Nachteile:

  • Du brauchst einen Server und grundlegendes Technik-Verständnis
  • Updates und Wartung machen Arbeit oder kosten Geld
  • Der Einstieg ist steiler, viele Funktionen erfordern JavaScript

Der direkte Vergleich für deine Entscheidung

Für die meisten Selbstständigen und kleinen Teams ist Make.com die bessere Wahl: schnellere Ergebnisse, keine Serverpflege, geringere Einstiegshürde. Wenn du aber datensensible Prozesse hast, strengen DSGVO-Anforderungen unterliegst oder sehr komplexe Workflows planst, führt an n8n kein Weg vorbei.

  • Kein Technik-Know-how, schnelle Ergebnisse: Make.com
  • DSGVO-sichere Datenverarbeitung, Self-Hosting: n8n
  • Sehr kleines Budget, einfacher Workflow: Make.com
  • Sehr komplexe, individuelle Workflows: n8n
  • Wartung soll komplett wegfallen: Make.com

Viele unserer Kunden starten übrigens mit Make.com und steigen später auf n8n um, wenn das Unternehmen wächst. Diese Migration begleiten wir, Details dazu auf der Leistungsseite.

Was die Kosten wirklich sagen

Beim Preis vergleichen viele nur die Monatsgebühr. Das ist ein Fehler. Bei Make.com zahlst du monatlich und bekommst dafür keine Wartung. Bei selbst gehostetem n8n zahlst du nichts für die Software, aber du brauchst einen Server (ab 10 Euro pro Monat), Updates und im Zweifel jemanden, der sich kümmert. Rechnet man die Arbeitszeit ein, ist Make.com für kleine Teams meist günstiger, n8n ab größeren Volumen oft wirtschaftlicher.

Unsere Empfehlung und die konkreten Pakete findest du auf der Preisseite.

Fazit

Make.com und n8n sind beide hervorragende Tools. Entscheidend ist nicht die Plattform, sondern dein Anwendungsfall. Wer schnell und ohne Technik-Aufwand automatisieren will, nimmt Make.com. Wer Kontrolle und DSGVO-Sicherheit braucht, nimmt n8n. Und wer sich nicht sicher ist, holt sich eine ehrliche Einschätzung - genau dafür sind wir da.

Du willst wissen, welches Tool zu deiner Automatisierung passt? Vereinbare ein kostenloses Erstgespräch. Wir zeigen dir an deinem konkreten Beispiel, ob Make.com oder n8n die richtige Wahl ist. Jetzt Beratungstermin sichern.

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